
Brennerbasistunnel
Wie ist der aktuelle Stand der Planung?
Was kommt auf Brannenburg und die Inntalgemeinden zu?
Welche Maßnahmen zum Lärmschutz werden in diesem Zusammenhang ergriffen?
Inntalkonferenz 14.02. Oberaudorf
Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Graf zu einem Inofabend in den Gasthof Kaiserblick in Oberaudorf.
Treffen der Inntalbürgermeister
"Wir bieten Berlin die Stirn" - OVB 22.07.2011
In einem Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit trafen sich alle Inntal-Bürgermeister von Kiefersfelden bis Raubling sowie die Bürgermeister von Großkarolinenfeld und Tuntenhausen in Flintsbach, um eine gemeinsame Linie zu finden. Ziele:
Aktiver Lärmschutz, wie in Tirol
Bei 4-spuriger Trasse (Schienenausbau um zwei weitere Strecken) soll grundsätzlich eine Untertunnelung der Strecke gefordert werden.
Umgehende Einleitung von Planungen
Für den 7. Oktober ist in der Brannenburger Wendelsteinhalle ein großes Treffen aller Räte der zehn betroffenen Gemeinden verabredet.
Regionalkonferenz Brennerbasistunnel
Am 19.07.11 fand in Oberaudorf, Gasthof Ochsenwirt, die Regionalkonferenz Brennerbasistunnel statt.
Begrüßung und Moderation:
Eva Gottstein, MdL, stv. Fraktionsvorsitzende u. Stimmkreisbetreuerin der FW für den Landkreis Rosenheim
Die Bedeutung der künftigen Verkehrsentwicklung aus regionaler Sicht
Christine Degenhart, FW-Bezirksrätin für Oberbayern
Bericht über die Informationsveranstaltung der "Arbeitsgemeinschaft Transitverkehr"
Michael Wimmer-Fohry, Referent der Landtagsfraktion für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Verkehrssituation und logistische Kette im Alpenvorraum und in den Alpen
Karl Fischer, Geschäftsführer Logistikkompetenzzentrum Prien
Stand der Entwicklung Brennerzulauf im Unterinntal und Brennerbasistunnel
DI Johann Herdina, Geschäftsbereichsleiter ÖBB, Österreichische Bundesbahn
- Bericht zur Veranstaltung (Freie Wähler Landtagsfraktion)
Bildunterschrift: (v.l.n.r.)
Michael Wimmer-Fohry, Christine Degenhart, Eva Gottstein, Karl Fischer
Weiterführende Links zum Thema
- Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
- Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- DB Netz AG
Aktionsgemeinschaft Brennerbahn
Die Aktionsgemeinschaft Brennerbahn ist ein Zusammenschluss der Provinzen und Länder mit den Handelskammern von Verona, Trient, Bozen, Tirol und Bayern. Durch gezieltes Lobbying in Italien, Österreich und Deutschland sowie in den europäischen Institutionen können Entscheidungen für den Ausbau der Bahn zu Gunsten der Anrainer und der regionalen Wirtschaft beeinflusst werden.
Die Aktionsgemeinschaft setzt sich für die Verbesserung des Schienenverkehrs auf der bestehenden Eisenbahnstrecke München - Verona und für den Bau neuer Streckenabschnitte ein. Die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn treten regelmäßig zu Sitzungen der Fachkommission sowie zur jährlichen Präsidentenkonferenz zusammen.
BBT SE
Als Nachfolgegesellschaft der seit 1999 bestehenden BBT EWIV wurde am 16. Dezember 2004 die Galleria di Base del Brennero - Brenner Basistunnel BBT SE als Europäische Aktiengesellschaft (lateinisch: "Societas Europaea") gegründet.
Das Unternehmen befasst sich im Auftrag der Republiken Österreich und Italien sowie der Europäischen Union (EU) mit der Planung und dem Bau des "Kernstückes" der transeuropäischen Eisenbahnachse Berlin-Verona/Mailand-Bologna-Neapel-Messina-Palermo, dem Brenner Basistunnel. Dieser steht auf der von der EU erstellten Liste der prioritären TEN-Projekte an erster Stelle.
Die Struktur der Europäischen Aktiengesellschaft „BBT SE" setzt sich wie folgt zusammen: Die Aktien befinden sich je zur Hälfte in italienischem und österreichischem Eigentum. Auf österreichischer Seite befinden sich 50% im Eigentum der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Den 50 %-Anteil der italienische Seite hält die Tunnel Ferroviario del Brennero Holding AG (TFB Beteiligungsgesellschaft - "Tunnel Ferroviario del Brennero Società Finanziaria di partecipazione"), deren Anteile wiederum zu 84,08 % von Rete Ferroviaria Italiana (RFI - Italienische Staatsbahnen), zu jeweils 6,15 % von den Autonomen Provinzen Bozen und Trient sowie zu 3,62 % von der Provinz Verona gehalten werden. Das Projekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert.
ÖBB-Infrastruktur AG
BBT-Beobachtungsstelle
Presseveröffentlichungen
Bürgerdialog als Kunst des Machbaren - Bericht zur Inntalkonferenz (OVB-Online 16.02.12)
Sparübungen am Brennerbasistunnel treffen auch die Schweiz (Schweizer Fernsehen 16.02.12)
Bundesverkehrsminister zu Besuch im Inntal
Oberaudorf - Laut Peter Ramsauer soll der Planungsdialog für die Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel im Januar 2012 starten.
Rosenheim24.de 12.12.2011
Klares Nein zu Inntal 21
OVB-Online 30.06.2011
Ramsauer erhält Kritik aus eigenen Reihen
Merkur-Online v. 29.06.2011
Vier Gleise und ein Riesentunnel - Ramsauser zum Brenner-Zulauf
Merkur-Online v. 28.06.2011
Vier Gleise und ein Riesentunnel - Ramsauser zum Brenner-Zulauf
Merkur-Online v. 28.06.2011
ARGE Tranistverkehr besuchte Bahnprojekte in Tirol, Brennerbasistunnel wird gebaut
Brannenburger Gemeindenachrichten, Ausgabe 220 - Juni/Juli 2011
04.07.2011
Gespräche über den Ausbau der Schienenstrecke zum geplanten Brennerbasistunnel
18.04.2011
Auftakt zum Bau des Brennerbasistunnels
Gemeinsames Vorgehen bei Brenner-Schienenverkehr
Brennerbasistunnel BBT
Das Gemeinschaftsprojekt ist Teil der insgesamt 2.200 km langen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin - Palermo. Der Tunnel wird mit einer Länge von 55 km künftig der zweitlängste Tunnel der Welt nach dem Gotthard-Basistunnel sein.
Die Bauarbeiten haben in Italien und Österreich bereits begonnen, Teil der Eisenbahnstrecke sind in Österreich bereits viergleisig fertiggestellt oder kurz vor Fertigstellung.
Die Bundesregierung hatte allerdings bis zur Presseerklärung am 18.4.11 den BBT noch als "unsicheres Projekt" gesehen.
